Künstliche Befruchtung

Künstliche Befruchtung

Wer ist für eine IVF Behandlung geeignet?

Die von der Frau entnommene Eizellen sowie die vom Mann entnommenen Spermien werden zusammengeführt und es wird gewartet, dass die Befruchtung von selber stattfindet. Im Gegensatz zu dem, was bekannt ist, findet die Befruchtung nicht in einem Reangenzglas, sondern in kleinen Schalen, die als dish bezeichnet werden, statt.

Diese Schalen werden in Maschinen, die Inkubatoren genannt werden und die Gebärmutter der Frau nachahmen, aufbewahrt. Die Temperatur, die Feuchtigkeit sowie der Kohlendioxidwert in diesen Mascheinen ist immer konstant. Bei der künstlichen Befruchtung wird erwartet, dass eines der Spermien, die um die Eizelle herumschwimmen, die Hülle der Eizelle durchsticht, in die Eizelle eintritt und die befruchtet. Nach dem Eintritt des ersten Spermiums verändert die Eizelle die Struktur ihrer Hülle und erlaubt somit keinem weiterem

Spermium den Eintritt. Die Kontrolle für eine Befruchtung wird am nächsten Tag durchgeführt und die Familie wird darüber informiert, wieviele Eizellen befruchtet wurden. Die Befruchtungsrate hängt mehr mit der Qualität der Spermien zusammen als mit der Eizelle.

Wenn bei den Spermien eine Störung in der Beweglichkeit, in der Anzahl sowie in der Struktur vorhanden ist, kann keine Befruchtung stattfinden und für diese Spermienarten wird keine künstliche Befruchtung vorgenommen. Die Mikroinjektion wird für diese Spermien geeigneter sein.